Vorschaubild © Nathan Dreessen| Veranstaltungsbild © Nathan Dreessen
Beschreibung
Eine Koproduktion mit Sommerblut Kulturfestival
Cola Lemon 30 Cent
An jeder zweiten Straßenecke kann man sie sehen: Spielhallen mit Namen wie Zokki's Spieltreff, Fair Play oder Gran Casino. Trotz ihrer Omnipräsenz im Kölner Stadtbild nimmt man sie allerdings meistens gar nicht wahr, denn mit einfachen, aber wirkungsvollen Dekorationsmitteln sorgen sie für absolute Uneinsichtigkeit.
Regisseur Frederik Werth und sein Team unternehmen eine Expedition in den dunklen Kontinent der Spielotheken, in dem Spiel und Spaß locken, meistens jedoch auch der persönliche Ruin nicht fern ist. Mit allen performativen und szenischen Mitteln wird Cola Lemon 30 Cent den merkwürdigen Reiz an Gewinn und Verlust erlebbar machen, welcher der Spielsucht zugrunde liegt. Schließlich stellt sich gerade aus dem Theater heraus, in dem doch das Spiel eine so zentrale Rolle einnimmt, besonders eindringlich die Frage, inwiefern wir selbst anfällig für die "unsichtbare Sucht" sind, aus der die nebulöse Welt jener Automaten, die Sorglosigkeit und Kontrollverlust gleichermaßen verheißen, so erbarmungslos Profit schlägt.
Nach Erlebnissen von Robert G., Lara A., Marie K.
Mit besonderem Dank an Subbelrather Hof, La Ola Büdchen, Loreley, Bürgerverein Köln-Flittard, Dr. Wolfgang Kursawe (ehem. Leiter der Kölner Fachstelle für Glücksspielsucht), Markus Wirtz (Drogenhilfe Köln), Verena Küpperbusch (Landesfachstelle Glücksspielsucht NRW), Kevin Niang (MEDIAN Kliniken), Volker Brümmer, Henning Brand, Robert G., Lara A., Marie K., Davud E.
Im Anschluss an die Vorstellung am Donnerstag, den 14. März, findet ein Publikumsgespräch mit Robert G. (Leiter der Selbsthilfegruppe Game over Köln) statt.
Content Warning: Es wird mit stroboskopähnlichen Videoeffekten gearbeitet. Das Stück beinhaltet visuelle und auditive Darstellungen von Glücksspiel und befasst sich explizit mit individuellen Erfahrungen rund um die Themen Glücksspielsucht und Depression.
Hinweise zur Barrierefreiheit
Eine Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache ist in die Aufführung integriert.
Eine Einführung in Leichter Sprache finden Sie hier.
- Kein Personal vor Ort für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
- Es ist kein Taktiles Leitsystem vorhanden.
- Es sind keine Beschilderungen in Großschrift vorhanden.
- Potenzielle Gefahrenquellen sind nicht markiert.
- Für Rollstuhlnutzende nicht zugänglich.
- Keine barrierefreien Toiletten vorhanden.
- Keine Parkmöglichkeiten direkt am Veranstaltungsort.
- Veranstaltung wird in DGS übersetzt oder DGS ist Bühnensprache. Bei Ausstellungen gibt es einen Ausstellungs-Guide mit DGS-Videos.
- An folgenden Tagen sind Dolmetscher*innen da: alle Termine
- Kein Personal mit DGS-Kompetenz vor Ort.
- Keine LBG Übersetzung der Veranstaltung.
- Kein Personal mit LBG-Kompetenz vor Ort.
- Es wird keine Induktionstechnik angeboten.
- Es gibt keine schriftliche Darstellung.
- Es gibt keine Audiodeskription.
- Assistenzhunde zugelassen.
- Bitte melden Sie sich vorher beim Veranstalter an.
- Zugelassene Räume: nach Absprache
- Wassernapf verfügbar.
- Veranstaltung ohne hohen visuellen Anteil.
- Veranstaltung ohne hohen auditiven Anteil.