Zwischen Theorie und Dancefloor: NO SCRIBES, die welt-erste literarische Girlband
Mit einem Impuls von Sasha Marianna Salzmann
Bildmotiv aktuell noch ohne Beschreibungstext.
Vorschaubild © Suzanne de Carrasco
Zwischen Theorie und Dancefloor: NO SCRIBES, die welt-erste literarische Girlband
Mit einem Impuls von Sasha Marianna Salzmann
90 Min | Ohne Pause
Gemeinschaft denken
Ein Impuls von Sasha Marianna Salzmann
„Was ist das denn für eine Gemeinschaft? Kann mir die mal einer erklären? Wo geht’s lang? Wo fahren wir hin? Ich kenne noch eine Regel: Das Boot ist voll. Aber ich weiß, dass ich drin bin, mit euch zusammen. Na was für ein Glück.“ Über den Versuch, das wir zu retten, gegenseitiges Verständnis und Vermittlung, Gegenwart und Möglichkeiten.
Literarische Show mit Paula Fürstenberg, Alisha Gamisch und Raphaëlle Red (aka NO SCRIBES).
Regie: Lena Brasch
Drei bis fünf junge Frauen, meist gecastet, sorgfältig nach verschiedenen Typen zusammengestellt, vermarktet als Projektionsfläche für Begehren, Identifikation und Empowerment. Kaum ein popkulturelles Phänomen hat die 1990er- und 2000er-Jahre so stark geprägt wie Girlbands. Zwischen Rebellion und Massentauglichkeit verhandelten sie Schwesternschaft, Körperbilder, sozialen Aufstieg und die Frage, wer überhaupt auf der großen Bühne stehen darf. Die Kehrseite: toxisches Management, finanzielle Ausbeutung, normierte Rollenbilder, starre Machtverhältnisse.
Paula Fürstenberg, Alisha Gamisch und Raphaëlle Red aka NO SCRIBES greifen diese Dynamiken auf – und drehen sie um. Ausgehend von Destiny’s Child, Tic Tac Toe und den Spice Girls setzen sie sich mit Identitäten und (Pop-)Feminismus auseinander. Unter dem nicht zu leugnenden Einfluss von Managerin Lena Brasch entsteht eine dreistimmige literarische Show zwischen Hommage und Kritik, Theorie und Tanzfläche, Megafon und Tagebuch. Girlhood ist ein Versprechen. Zigazig-ah!
Infos zur Barrierefreiheit
Der Raum ist ebenerdig und über das Foyer erreichbar. Die Sitze sind leicht gepolstert. Rollstuhlplätze und Sitzsäcke stehen zur Verfügung. Es gibt eine Induktionsschleife für Hörgeräte im mittleren Sitzblock.
Das Veranstaltungssetting ist relaxed: Ihr könnt euch bewegen und jederzeit rein- oder rausgehen. Nach 45 Minuten gibt es eine Pause.
Die Veranstaltung findet in deutscher Lautsprache statt. Es wird Musik gespielt. Wir bieten Ohrstöpsel und Stimming Toys an.
Bühne & Kostüm: Sophie Leypold
Choreografie: Joana Tischkau
Songwriting: Paul Eisenach
Sounddesign: Antje Meichsner
Fotografie & Video: Suzanne de Carrasco
Grafikdesign: Mona Thoma
Administration: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro
Assistenz: Lea Bickel
Beratung: Dirk Sorge / Berlinklusion
Social-Media: Samira Suweidan
Presse: Nora Linnemann
------------------
Ab sofort gibt es wieder ein limitiertes Kontingent unseres Festival-Passes. Er ermöglicht Zugang zu allen Veranstaltungen des Festivals.
Den Pass gibt es in verschiedenen Ausführungen. Der ermäßigte Preis richtet sich an: Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Menschen mit Kölnpass bzw. Kölnpass-Berechtigte, also z.B. Empfänger*innen von Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter, Kinder- und Jugendhilfe sowie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz und Personen, die Grundsicherung für Arbeitssuchende, Wohngeld oder Kinderzuschlag erhalten. Der Festival-Pass. Access richtet sich an Rollstuhlnutzer*innen, schwerbehinderte Menschen mit GdB 100 oder "B" im Ausweis und die Begleitperson ist inklusive.
Für alle, die nur an einem bestimmten Tag das Festival besuchen möchten, haben wir für Donnerstag, Freitag und Samstag jeweils einen Tagespass. Auch hier findet ihr verschiedene Ausführungen.
Vondelstraße 4–8 | 50677 Köln