Urbäng Festival: KRIM, FÜNF UHR MORGENS

Die Lesung findet in Deutsch statt.

Natalia Vorozhbyt und Anastasiia Kosodii : Urbäng Festival: KRIM, FÜNF UHR MORGENS

DIE NEUESTE GESCHICHTE DER KRIM

"KRIM, FÜNF UHR MORGENS" ist ein internationales Kunstprojekt, das sich für politische Gefangene einsetzt. Sein Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der ukrainischen und internationalen Öffentlichkeit auf die Menschenrechtsverletzungen zu lenken, die auf der vorübergehend besetzten Halbinsel Krim begangen werden. Seit 2014 werden zivile Aktivist*innen und insbesondere Vertreter*innen der autochthonen Bevölkerung der Ukraine - der Krimtataren - vom Besatzungsregime verfolgt. Wir wissen von diesen Ereignissen, aber wir haben nur wenige Informationen über die Gefangenen selbst, ihre Familien und das Leben auf der Krim unter der Besatzung. Diese fehlenden Informationen machen es für uns schwer, ihr Schicksal nachzuempfinden und uns für ihre Interessen, ihren Schutz und ihre Befreiung einzusetzen. Aus diesem Grund hat das Ukrainische Institut zusammen mit dem Außenministerium der Ukraine im Rahmen der Krim-Plattform das Projekt "KRIM, FÜNF UHR MORGENS" initiiert, damit möglichst viele Menschen die Geschichten der politischen Gefangenen und ihrer Familien kennenlernen und sich ein Bild vom Leben der Krimtataren unter der russischen Besatzung machen können.
Das Projekt besteht aus drei Komponenten: einer Dokumentaraufführung von Dmytro Kostyuminskyi, die auf dem Theaterstück von Natalia Vorozhbyt und Anastasiia Kosodii basiert, einem Buch über das Projekt und seine Helden sowie einer Informationskampagne, an der ukrainische und ausländische Prominente teilnehmen. 

Kuratoren des Projekts - Alim Aliev und Nadia Sokolenko.

Das Projekt wird von ITC Dolmen auf Initiative des Ukrainischen Instituts und des Außenministeriums der Ukraine durchgeführt.

Das Projekt wird von der United States Agency for International Development (USAID) unterstützt.