Themenreihe Focus on: TIPPING POINTS
Anna Lublina: SOMETHING SHARED
Kooperation Sommerblut Kulturfestival, Reframing Dance - Mittelzentrum Tanz & Performance Köln & FWT
Vorschaubild © Foto: Julie Weitz | Veranstaltungsbild © Foto: Julie Weitz
Themenreihe Focus on: TIPPING POINTS
Anna Lublina: SOMETHING SHARED
Kooperation Sommerblut Kulturfestival, Reframing Dance - Mittelzentrum Tanz & Performance Köln & FWT
75 Min | Ohne Pause
Rhythmus reist, Rhythmus migriert, Rhythmus passt sich an, Rhythmus widersetzt sich. Rhythmus ist eine Schwingung, die den eigenen Herzschlag mit dem eines anderen synchronisiert. In dieser Performance verkörpert der Rhythmus die jüdische Diaspora und greift zurück in die Vergangenheit gemeinsamer jüdisch-muslimischer Welten, die nicht durch Grenzen, Nationalismen oder die mit dem Kolonialismus entstandenen Spaltungen bestimmt waren.
Die Performance something shared von Anna Lublina ist eine künstlerische Zusammenarbeit zwischen Künstler:innen mit unterschiedlichen diasporischen Identitäten, darunter jüdischen und palästinensischen. Ausgehend von Archivrecherchen zu geteilten jüdisch-muslimischen Klangtraditionen – wie usbekischer Shashmaqam-Musik, talmudischen Gebeten oder landwirtschaftlichen Praktiken – experimentieren die Künstler*innen mit Stepptanz und erweiterten Gesangstechniken. Auf diese Weise stellt die Performance die Frage, was uns die Geschichte diasporischer jüdischer Rhythmen – und ihre Verkörperungen – in einer Gegenwart lehren kann, die von Spaltung und Gewalt geprägt ist?
Sprache/Language: Englisch / English
Dauer/Duration: 75 Minuten ohne Pause
Content Note: Sensorische Reize:
Licht: Die Bühne ist größtenteils dunkel, es finden Schattenspielen statt. Es gibt keine abrupten Lichtwechsel oder Stroboskopeffekte.
Ton: Die Musik ist teilweise laut und enthält tiefe Bässe. Es gibt aber keine plötzlichen lauten Geräusche.
Gerüche: Während der Vorstellung ist ein deutlicher Knoblauchgeruch wahrnehmbar.
Projektionen/Videos: Kleine Videoausschnitte werden auf Blechdosen projiziert.
Raum und Bewegung: Die Zuschauer:innen sitzen auf dem Boden, es gibt jedoch auch die Möglichkeit, auf Stühlen zu sitzen. Keine besondere Mobilität erforderlich, der Raum ist ebenerdig.
Inhalt: Das Stück enthält Anspielungen auf gewaltvolle historische Ereignisse, jedoch keine expliziten Darstellungen.
Gefördert durch Ottilie Roederstein Stipendiem from the Hessian Ministry of Science, Research, Art and Culture; Kulturamt Frankfurt; Kulturamt Gießen; Fonds Darstellende Künste with funds from the Federal Government Commissioner for Culture and the Media.
Development supported by the LAB at English Theater Berlin and Ma’r’ayah Fellowship for Jewish and Muslim artists at Künstlerhaus Bethanien
Zugweg 10 | 50677 Köln
Freies Werkstatt Theater Bühne Kellergeschoss
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