Showdown
Zwei weiße Frauen und ein weißer Mann mit Mikrofonen performen auf Bühne, eine sitzt auf einem Bühnen-Case, im Hintergrund spielt eine Live-Band.
Vorschaubild © © Christian Knieps | Veranstaltungsbild © © Christian Knieps
Showdown
90 Min | Ohne Pause
Wir befinden uns im Zeitalter der Erb:innen. Jährlich werden in Deutschland rund 250 Milliarden Euro vererbt.
Gleichzeitig stehen staatliche Strukturen unter Druck: Sozial- und Kulturbudgets schrumpfen. In ihrer neuen performativen Arbeit „Showdown“ (AT) erkundet subbotnik individuelle und kollektive Erb-Erfahrungen und überführt sie in eine spielerische Übung des Streits. Zwischen Show, Theater und Verhandlungsraum übernehmen die Performer:innen als Erbverwalter:innen nicht nur Besitz – sondern auch Schulden, Traumata, Privilegien und offene Familienkonflikte. In neu formierten Erb:gemeinschaften wird aufgeteilt und neu gedacht: Wer bekommt was? Wer bleibt außen vor? Und was bedeutet Erben in einer Gesellschaft, in der Eigentum stets politisch ist? Ein Bürger:innenchor verdichtet die Stimmen des Publikums – im vielstimmigen Streit öffnet sich der Blick auf die Utopie eines neuen Umgangs mit dem, was weitergegeben wird!
Pressestimme:
“[…] Da kommen viele brisante Themen auf den Tisch. Es geht ums Erben im engeren Sinne, um Streitigkeiten im kleinen Familienrahmen, um persönliche Verletzungen. Aber ebenso um ganz große, gesellschaftliche Fragen […]”
(WAZ, Andrea Müller, 04.11.2025)
Sprache: Deutsch
Zugänglichkeit: Für Rollstuhlfahrer:innen geeignet
Eine Koproduktion von subbotnik mit FFT Düsseldorf und Theater an der Ruhr, in Zusammenarbeit mit Orangerie Theater Köln.
Konzept: subbotnik | Performance, Text, Musik: Kornelius Heidebrecht, Nadja Duesterberg, Maria Trautmann, Oleg Zhukov, Rolf Springer, Timafei Birukov | Szenografie: Jakob Engel | Dramaturgische Beratung: Anna Bründl, Felizitas Stilleke | Produktionsleitung: Franzi Hauser, Esther Schneider | Management: Béla Bisom/transmissions | Bürger:innenchor: Tanja Baldreich, Barbara Bungartz, Kansas Bungartz, Anna Conrads, Susanne Degenhardt, Lea Frohne, Mechthild Gildenstern, Lena Heidebrecht, Lena Heimann, Nicole Hörtemöller, Zelal Kisin, Jeany Lammert, Vanessa Neutsch, Elke Nyhuis, Frauke Zbikowski, Leandra Zbikowski, Louisa Zbikowski, Lisa Zimmermann, Mina Zimmermann | Regieassistenz: Rosanna Veza Schardt | Hospitanz: Carlotta Arminia Kramer, Pina Wagner
Gefördert durch: Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Kulturamt der Stadt Köln, Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf, Kunststiftung NRW, Fonds Darstellende Künste.
Volksgartenstr.25 | 50677 Köln
Orangerie Theater
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