SCHWEIGEN - ein Chorstück
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SCHWEIGEN - ein Chorstück
Mit Pause
Darum geht’s
„Wenn wir sprechen, haben wir Angst, unsere Worte könnten nicht gehört oder willkommen geheißen werden. Doch wenn wir schweigen, bleiben wir dennoch ängstlich. Also ist es besser, zu sprechen“, schrieb Audre Lorde. Doch warum wählen wir oft das Schweigen? Schweigen kann ein Schutzraum sein, aber es gibt Momente, in denen es uns unsichtbar macht. „SCHWEIGEN - ein Chorstück“ ist eine Performance über Solidarität als aktiven Zusammenhalt durch gemeinsames Stimmeerheben. Erstmals arbeiten inhaftierte Personen aus den Frauen*-Justizvollzugsanstalten Köln und Willich gemeinsam an einer Performance.
Darum musst du rein
Weil das Schweigen unsere Stimmen braucht - mit Bewegung, Stimme und bewusster Stille entsteht ein vielstimmiger Chor über Würde, Lebensfreude und Scham, die auf der falschen Seite liegt. Es geht um Töchter, Schwestern, Mütter und die Kraft der solidarischen Liebe zueinander. Mit der Regie von Eli Pleß und der musikalischen Leitung von Lilian Laval verwandelt sich die Bühne in einen Ort der Selbstermächtigung. Gemäß dem Slogan von LasTesis „Was einer passiert, passiert uns allen“ wird das Publikum eingeladen, das kollektive Schweigen nicht nur zu hinterfragen, sondern gemeinsam zu brechen.
Besonderheiten in der JVA
Mit dem Kauf einer Karten erklärst du dich einverstanden, dass eine Sicherheitsabfrage im Bundeszentralregister erfolgt.
Für den Einlass in die Justizvollzugsanstalt wird ein gültiger Personalausweis bzw. Reisepass benötigt. Der Einlass in die JVA ist ab 16 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten gestattet.
Datencheck vorab:
Für den Besuch in der JVA sind wir verpflichtet, persönliche Daten von allen Gästen abzufragen (Vor- und Nachname, Geburtsdatum und -ort, aktuelle Meldeadresse). Diese Daten müssen wir zur Personenüberprüfung an die JVA Köln Ossendorf weitergeben. Alle persönlichen Daten werden vertraulich behandelt!
Der generelle Datencheck ist der Grund, warum für diese Veranstaltungen der Vorverkauf bereits am 26.04.2026 endet.
Einlass und Kontrolle vor Ort:
Am Eingang zur JVA wird von allen Gästen der gültige Personalausweis (oder Reisepass) kontrolliert und für den Zeitraum des Aufenthalts gegen einen Besucher:innenausweis getauscht. Da der Einlass einige Zeit in Anspruch nehmen wird, bitten wir alle, frühzeitig zu erscheinen.
Elektronische Geräte, sowie Handtaschen und Rucksäcke können nicht mit in die JVA genommen werden. Wir bitten Euch daher, diese zuhause / im Auto zu lassen.
Im Veranstaltungssaal der JVA Köln werden Getränke zum Verkauf angeboten. Hier kann ausschließlich mit Bargeld gezahlt werden, welches du beim Check In einzeln mitführen darfst.
Infos zur Barrierefreiheit
Transkript vor Ort verfügbar
Dauer: ca. 90 Minuten
Die Vorstellung wird von einer Audiodeskription sowie von einer Einführung und Touch Tour begleitet.
Es wid eine Übersetzung von Deutscher Gebärdensprache in Deutsche Gebärdensprache (DGS) und von Schwerer Sprache in Leichte Sprache geben.
Der Veranstaltungsraum ist nicht barrierefrei zugänglich. Der Weg zum Veranstaltungssaal führt über einige Stufen und Treppen (u.a. eine Wendeltreppe). Der Saal ist deshalb nicht zugänglich für Rollstuhlfahrer:innen und eingeschränkt zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung. Es gibt keine barrierefreie Toilette.
Zur Nutzung der Audiodeskription und der Verdolmetschung in Leichte Sprache können eigene Kopfhörer mitgebracht werden. Der Anschluss funktioniert über einen einfachen Mini-Klinken-Stecker.
Die verschiedenen Unterstützungsbedarfe können beim Ticketkauf angegeben werden. So können wir uns gut vorbereiten.
Melde Dich bei Anliegen und Fragen zur Barrierefreiheit gerne bei Iris (iris.haist@sommerblut.de)
Rochusstr. 350 | 50827 Köln