GASTSPIEL

OSKAR WERNER – Kompromisslos in die Wiedergeburt​

Gastspiel von Bernhard Dechant

OSKAR WERNER – Kompromisslos in die Wiedergeburt​
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Vorschaubild © Theater im Bauturm | Veranstaltungsbild © Theater im Bauturm

OSKAR WERNER – Kompromisslos in die Wiedergeburt​

Gastspiel von Bernhard Dechant

 

Regie und Dramaturgie Sophie Resch | Konzept und Text Bernhard Dechant | Live-Musik und Komposition Stefan Sterzinger | Mit Bernhard Dechant

 

Premiere 19.01.2024
 

Im Leben wie im Spiel war Oskar Werner exzessiv und kompromisslos. Bernhard Dechant, Sophie Resch und Stefan Sterzinger folgen dieser Maxime, um Mythos und Realität um den österreichischen Schauspieler, Regisseur und Alkoholiker genauer zu untersuchen. Ein Hauptaugenmerkt liegt dabei auf der Wechselwirkung von Genialität, Sucht und Sensationslust. So entgleist ihre Hommage zur erbarmungslosen Auseinandersetzung über den ambivalenten Umgang der österreichischen Gesellschaft mit der Volksdroge Alkohol. Gibt es eine Grenze zwischen der Geburt der Tragödie aus dem Schoß des Rausches und der Notwendigkeit, in Therapie zu gehen – und wenn ja, wo verläuft sie?

Dechant und Werner, in ihrer Profession und Suchterkrankung miteinander verbunden, haben auf diversen Bühnen zu Kunst und Rausch diskutiert. Nachdem sich Werner vor den Augen seines Publikums zu Tode getrunken hat, wirkt sein Geist in einer Collage aus Zitaten und Videoaufnahmen von Interviews mit Kolleg:innen und Psycholog:innen nach. In Gesellschaft des Toten bzw. Unsterblichen konfrontiert sich Dechant selbstkritisch mit seinem eigenen Verhältnis zum Delirium und fragt nach der persönlichen und gesellschaftlichen Funktion legaler und illegaler Drogen.

Die zehnjährige Auseinandersetzung Dechants mit seinem Kollegen ist nun gemeinsam mit der Regisseurin Sophie Resch zu einem packenden wie herausfordernden Monodrama verdichtet worden, subtil begleitet und verstärkt durch den musikalischen Kontrapunkt von Stefan Sterzingers Akkordeon.    
 

Presseecho

„Dechants Spiel ist der reine Wahnsinn: Er führt Gespräche mit Werner, legt die Tiefpunkte seiner sowie der eigenen Biografie offen und führt so bestechend den Unterschied zwischen großem Trinker und kleinem Alkoholiker vor. Musiker Stefan Sterzinger leert indes ungerührt ein Stamperl nach dem anderen. Harter Abend, große Kunst.“ (Martin Thomas Pesl, Falter)

„Der Reiz dieses Theaterabends liegt in der vollkommen mode- und trendfreien Gestaltung, vor allem aber in der Nachdrücklichkeit des leidenschaftlichen Anliegens Bernhard Dechants. Aus seinen offengelegten persönlichen Erfahrungen, gespiegelt in Werners Fall, leitet er im zweiten Teil ein sozialpolitisches Pamphlet ab….“ (Margarete Affenzeller, Der Standard)

„Er spielt den heftig inszenierten Abend großartig. Außerdem wurde sehr gut inszeniert bzw. textlich unterstützt, beides von Sophie Resch, auch da nur Bravo!“ (Daniel Landau, Landaus Schnellkritik)


Trailer

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