[OHNE PRONOMEN]

Vorschaubild © Foto: ohne pronomen | Veranstaltungsbild © Foto: ohne pronomen

[OHNE PRONOMEN]

Lesungs- und Gesprächsreihe für queer-feministische, intersektionale Inhalte

Am 23. Mai 2024, 19:30 Uhr: "Horror & Core"

Neue und bisher noch weniger bekannte Stimmen kommen hier zu Wort – ohne Gattungsbeschränkung. Leonie Hoh, Jennifer de Negri und Suse Itzel initiieren die Plattform, um Autor:innen einen Raum zu geben, die marginalisiert sind oder durch die Raster des etablierten Literaturbetriebs fallen – weil sie darin keinen Platz finden oder keinen Platz finden wollen. Neben den Lesungen nimmt sich die Moderation zu jeder Veranstaltung einen literarischen Klassiker vor, der durch eine queer-feministische, intersektionale Linse betrachtet wird. Präsentiert werden so neben neuen Stimmen auch neue Perspektiven auf die Rezeption des literarischen Kanons und die Diskussion über normative Strukturen.

Die Autor:innen am 23. Mai 2024: Charlotte Krafft, Sonja M. Schultz und Kamala Dubrovnik 

Talkgast: Dr. Katrin Kämpf (KHM)

HORROR & CORE 
"I am malicious because I am miserable." Das sagt Frankensteins Monster zu seinem Schöpfer über dem Dorf Chamounix in den Schweizer Alpen, bevor es loszieht, um sich an ihm und an der Menschheit zu rächen - für seinen Ausschluss, seine Isolation, sein Othering. Susan Stryker schreibt in Anlehnung an diese Szene in ihrem Text "My Words to Victor Frankenstein above the Village of Chamounix": "May your rage inform your actions, and your actions transform you as you struggle to transform your world."

In unserer nächsten Veranstaltung am 23. Mai widmen wir uns dem Thema Horror & Core. Wir tauchen ein ins Weirde, Gruselige, Grausige, Gewaltige und Wunderbare und fragen uns: Was kann Horror, was andere Genres nicht können? Welche Emotionen und Affekte lassen sich verhandeln, wenn wir aus dem Realismus ausbrechen und unsere Ängste auf die Spitze treiben?

Wir hören Texte von Charlotte Krafft, Sonja M. Schultz & Kamala Dubrovnik. Mit Dr. Katrin Kämpf sprechen wir über Mary Shelleys Frankenstein, warum das Monster nicht grundlos so wütend ist und was wir laut Susan Stryker davon lernen können.

Gefördert durch die Kunststiftung NRW, das Kulturamt der Stadt Köln und das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen 

Solidarisches Preissystem: 0 / 6 / 11 / 17 / 21 / 30 Euro, Anmeldung erwünscht

Credits