Mendelssohn: "Elias"

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UNIVERSITÄTSKONZERTE

Mendelssohn: "Elias"

Oratorium für Soli, Chor und Orchester von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Jubelstürme und insgesamt acht Zugaben – das klingt nach Popkonzert, begleitete aber die Uraufführung des Elias 1846 in Birmingham. 
Musikalische Naturerscheinungen und -gewalten durchziehen Mendelssohns großes und von Beginn an sehr beliebtes Oratorium. Er erzählt darin die dramatische Geschichte des alttestamentlichen Propheten Elias, der uns sowohl kämpferisch, als auch resigniert und geradezu depressiv begegnet. Als „stark, eifrig, auch wohl bös' und zornig und finster” beschreibt Mendelssohn die Figur des Elias in einem Brief. Der Prophet kämpft zunächst brutal gegen Andersgläubige, durchläuft dann aber eine Wandlung und versucht, die Menschen durch Worte von seinem Glauben zu überzeugen. 
Das monumentale Werk mit seinem sehr dramatischen ersten und dem lyrischen zweiten Teil wird im Gürzenich zur Aufführung gebracht. Damit begeben sich die Ensembles der Universität zu Köln an einen Ort, an dem Mendelssohn selbst gewirkt und dirigiert hat: 1835 und 1838 war er dort Leiter der Niederrheinischen Musikfeste.

Der ermäßigte Preis gilt für Schüler*innen, Studierende, Azubis, BFD, FSJ (bis 28 J), Kölnpass-Inhaber*innen, Empfänger*innen von Leistungen nach SGB II und Menschen mit Behinderung ab einem GdB von 50.

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