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MEDEA 2.0 – Orangerie Theater

Vorschaubild © © Alanus Hochschule – Isabelle Amelie Fröhlich/Moj| Veranstaltungsbild © © Alanus Hochschule – Isabelle Amelie Fröhlich/Moj

Beschreibung

MEDEA 2.0

ca. 90 Minuten
Ohne Pause

Was bleibt vom Mythos der Medea im 21. Jahrhundert? Dieser Frage gehen Studierende des Studiengangs performART der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter bei Bonn in ihrer neuen Inszenierung MEDEA 2.0 nach.

Im Mittelpunkt steht die Geschichte von Medea und Jason: Nachdem Jason sie für eine jüngere Frau verlässt, tötet Medea die gemeinsamen Kinder und die Rivalin. Die Studierenden lesen den Stoff aus heutiger Perspektive. Wer trägt Schuld? Was sagt Medeas Tat über Macht, Liebe und Gewalt in Beziehungen? Die Inszenierung verzichtet bewusst auf moralische Wertungen und versteht sich als offene Untersuchung menschlicher Verstrickungen.
MEDEA 2.0 spannt den Bogen von Euripides bis in die Gegenwart. Chor, Tanz, Schauspiel und dokumentarische Elemente greifen ineinander, ergänzt durch biografische Erfahrungen der Spielenden. So wird Medea zur Projektionsfläche für aktuelle Debatten über Frauenbilder, emotionale Gewalt und toxische Beziehungsdynamiken.
Regie führt Rüdiger Pape, der seit Jahrzehnten politisches Theater mit menschlicher Tiefe verbindet. Ihn interessiert besonders der Blick der jungen Spieler:innen auf den antiken Mythos.

Pressestimme:

„MEDEA 2.0 demonstriert voller Emotionen, wie eine Beziehung in toxische Muster kippen kann. Eindrucksvoll, spannend, innovativ.“
[General-Anzeiger Bonn, 07.02.2026]

Sprache: Deutsch
Zugänglichkeit: Für Rollstuhlfahrer:innen geeignet

Mit: Emilie Berg, Katharina Isabel Donat, Merle Giebeler, Sarah Johanna Iserlohe, Mojtaba Izadizad, Mojo Joho, Justin Rohner, Johanna-Lucia von Dobbeler | Regie & Textfassung: Rüdiger Pape | Regieassistenz: Isabelle Amelie Fröhlich

  • Personal vor Ort für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
  • Anmeldung für Hilfe/Assistenz notwendig.
  • Hilfe durch: Tragen eines Rollstuhls.
  • Hilfe durch: Orientierung im Raum (z.B. Begleitung zum/vom Platz).
  • Hilfe durch: Aufsicht für einen Assistenzhund.
  • Kontakt für weitere Fragen:
    info@orangerie-theater.de
    0221–9522708
    10:00-17:00
  • Es ist kein Taktiles Leitsystem vorhanden.
  • Es sind keine Beschilderungen in Großschrift vorhanden.
  • Potenzielle Gefahrenquellen sind markiert.
  • Zugänglich für Rollstuhlnutzende.
  • Barrierefreie Toilette vorhanden.
  • Keine Parkmöglichkeiten direkt am Veranstaltungsort.
  • Nächste barrierefreie Haltestelle: Ulrepforte, 700m
  • Mögliche Barrieren vor Ort: Es gibt Rampen und Aufzüge sowoe eine Toielette für alle
  • Zu diesem Punkt liegen keine Angaben vor. Das Haus hat dazu nichts eingetragen — fragen Sie bei Bedarf bitte direkt nach.
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