Giorgio Spezia: Ein Naturkundler an der Schwelle zur Zukunft

Giorgio Spezia: Ein Naturkundler an der Schwelle zur Zukunft
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Vorschaubild © Italienisches Kulturinstitut in Köln | Veranstaltungsbild © Italienisches Kulturinstitut in Köln

Der Bergkristall, die reinste Form des Quarzes, hatte immer eine besondere kulturelle und religiöse Bedeutung. 1906 ist es dem Mineralogen Giorgio Spezia gelungen, einen künstlichen Quarz herzustellen. Sein Verfahren wird noch heute bei der Produktion der für Elektrogeräte unerlässlichen Quarzoszillatoren verwendet. In einem Gespräch zwischen dem Wissenschaftler Emanuele Costa und dem Künstler Thomas Pöhler wird Giorgio Spezia als Forscher, Akademiker, wissenschaftlicher Autor, Bergsteiger und Mitbegründer des CAI (Club Alpino Italiano) vorgestellt. Im Mittelpunkt der Präsentation steht die unermüdliche Forschungsarbeit dieses zu Unrecht wenig bekannten Wissenschaftlers. Sein Quarzherstellungsverfahren wird bis heute in Wissenschaft und Industrie verwendet und bleibt entscheidend für viele technologischen Verfahren.

Der aus Turin stammende Emanuele Costa (*1962) verfügt über ein Ph.D. in Geowissenschaften, lehrt Umweltgeowissenschaften und forscht im Laboratorium für Umweltgeologie an der Universität Turin. Er ist leidenschaftlicher Mineraloge und Wissenschaftshistoriker.

Thomas Pöhler (*1966) hat an den Kunstakademien von Karlsruhe und Düsseldorf studiert. Er ist als Künstler und Autor tätig. Sein Wirken bewegt sich zwischen wissenschaftlicher Forschung und künstlerischer Arbeit. Er lebt in Krefeld und Calasca-Castigione.

Mit Simultanübersetzung.

 

Das Bild zeigt einen von Giorgio Spezia hergestellten synthetischen Quarz. © T. Pöhler

Italienisches Kulturinstitut in Köln
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Podium
Mittwoch 15.04.2026 19:00 Uhr
Italienisches Kulturinstitut

Universitätsstr. 81 | 50931 Köln

Eintritt frei