Eunioa-Trio: Europa hörbar machen

Festivalabschluss

Europa hörbar machen
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Eunoia ("beautiful thinking") ist das kürzeste Wort, das alle fünf Vokale erklingen lässt. Ein spannendes Konzertprojekt über die Vielfalt von Stimme, Piano und Schlagzeug.

Das europäische Zusammenleben, vor allem das demokratische, bot zu keiner Zeit einen garantierten Zustand. Es musste und muss stets neu ausgehandelt, gemeinsam erarbeitet und gelernt werden. Wem kann ich dabei zuhören? Wessen Geschichte hat für mich eine Bedeutung? 

Im Zentrum der Aufführung des Eunoia-Ensembles stehen Interviews mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten der Zeitgeschichte, die von ihren persönlichen Erlebnissen und ihren Visionen nach einer friedlicheren, menschenwürdigeren Welt berichten. 
Dabei greifen die Beteiligten auf das „European Archive of Voices“ zurück, das der Verein Arbeit an Europa e.V geschaffen hat und das mit dem europäischen Jugendkarlspreis 2020 ausgezeichnet wurde. Das Ziel des Archives ist es, die Geschichten der Generation, die Europa nach 1945 wieder aufgebaut hat, zugänglich zu machen und damit eine Verbindung von den Wurzeln zu den Generationen der Zukunft herzustellen. 

Für das audiovisuelle Konzert am 27. Juni haben Catherine Kontz (LUX) und Henri Växby (FIN/SWE) eigens zwei Ensemble-Stücke für das Eunoia-Trio mit Johanna Greulich (Sopran), Clemens Hund-Göschel (Klavier) und Louisa Marxen (Schlagzeug) komponiert.

Ein spannendes Projekt, um den Klang unserer Zeit hörbar zu machen!

 

open arts
Musik
Zeitgenössische Musik
Samstag 27.06.2026 20:00 Uhr
Kunsthaus Wäldchen

Wäldchen 1 | 57537 Forst