Vorschaubild © Ana Lukenda| Veranstaltungsbild © Ana Lukenda
Beschreibung
Mit deutschen und ukrainischen Übertiteln
Die Revolution lässt ihre Kinder verhungern
Ein theatrales Panoramabild über die Inszenierung von Geschichte(n) am Beispiel des Holodomor in de
In den Jahren 1932/33 ereignete sich eine der größten humanitären Katastrophen des 20. Jahrhunderts: Der »Holodomor« (Mord durch Hunger) − ein wenig bekanntes Verbrechen der Sowjetunion in der Ukraine, bei dem mehrere Millionen Menschen verhungerten. Die Hungersnot war die Folge der Zerstörung der Landwirtschaft durch die erzwungene Kollektivierung. Die Regierung unter Stalin schaute zu, nutzte den Hunger, um den Widerstand der ukrainischen Bäuerinnen und Bauern zu brechen und die bolschewistische Macht in den Dörfern zu etablieren, während sie das Geschehen vor der Welt verbarg. Erst seit den 1990er-Jahren ist eine historische Forschung zum Holodomor möglich.
Die Performerinnen erzählen mithilfe von Zeuginnenaussagen, journalistischen Berichten sowie staatlichen Stellungnahmen gegen das Vergessen an. Inspiriert von sowjetischen Geschichtspanoramen erscheinen visuelle Kontexte aus Bildern und Zeitachsen, welche die politischen und persönlichen Hintergründe aufzeigen. Es entsteht ein theatrales Panoramabild, rhythmisiert durch elektronische Sounds und Live-
Gesang, das die Manipulation von Geschichte erlebbar macht.
- Personal vor Ort für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
- Keine Anmeldung für Hilfe/Assistenz notwendig.
- Hilfe durch: Tragen eines Rollstuhls.
- Hilfe durch: Orientierung im Raum (z.B. Begleitung zum/vom Platz).
- Hilfe durch: über das Kassenpersonal im Vorderhaus können Geräte ausgeliehen werden (Höranlage).
- Kontakt für weitere Fragen:
Sabine Heinen
sabrina.heinen@schauspiel.koeln
0221-221 27314
- Es ist kein Taktiles Leitsystem vorhanden.
- Es sind Beschilderungen in Großschrift vorhanden.
- Potenzielle Gefahrenquellen sind nicht markiert.
- Zugänglich für Rollstuhlnutzende.
- Barrierefreie Toilette vorhanden.
- Parkmöglichkeiten direkt am Veranstaltungsort.
- Nächste barrierefreie Haltestelle: Die Haltestelle Wienerplatz hat einen Aufzug, Haltestelle Keupstrasse hat eine ebenerdige Rampe.
- Mögliche Barrieren vor Ort: das ganze Gelände hat einige Unebenheiten im Boden. Vorplatz und Foyer hat keine direkten Barrieren
- Zu diesem Punkt liegen keine Angaben vor. Das Haus hat dazu nichts eingetragen — fragen Sie bei Bedarf bitte direkt nach.
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