Brosse Consort: Die ganze Welt war einmal…
Musikalische Reflexionen zu Szenen und Themen aus John Miltons „Paradise Lost“
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Vorschaubild © zamus/Good Enough Studios | Veranstaltungsbild © zamus/Good Enough Studios
Brosse Consort: Die ganze Welt war einmal…
Musikalische Reflexionen zu Szenen und Themen aus John Miltons „Paradise Lost“
60 Min | Keine Angabe
Brosse Consort
Irene Klein, Brian Franklin, Katharina Schlegel, Hermann Hickethier, Heike Johanna Lindner – Viola da gamba
Kai Wessel – Sprache und Komposition
„Die ganze Welt war einmal … Paradies“. In der altenglischen Besetzung mit fünf Gamben spürt das Brosse Consort zentralen Themen aus John Miltons „Paradise Lost“ in Kompositionen aus seiner Epoche und früheren Dekaden nach. Stücke von Anthony Holborne, in denen es um Hoffnung und Trauer geht, spiegeln die Gefühlswelt der verführten Menschen nach dem Genuss der verbotenen Frucht wider. Ein Canzonen-Thema von John Ward, das in der tiefsten Stimme beginnt, kann in der Verknüpfung mit den Sehnsuchtsmotiven der Oberstimmen symbolisch für die symbiotische Liebesbeziehung zwischen Adam und Eva stehen. Das eingangs angeführte Zitat von Else Lasker-Schüler gehört zu den Auszügen aus ihrem Gedicht „Paradiese“, die Kai Wessel zur Grundlage von „Erlichtung“ wählte, einer eigens für dieses Programm entstehenden Komposition für Sprecher und Gambenquintett. Am Ende steht eine bezaubernde musikalische Vision Holbornes: „Paradizo“.
Kai Wessel: "Erlichtung" für Gambenquintett und Sprecher ad libitum (2026, UA), Musik für Gambenconsort von Anthony Holborne, Michael East, John Ward, Luca Marenzio und Tomás Luis de Victoria sowie Zitate aus John Miltons „Paradise Lost”
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