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Der Mensch - Die fast vollständige Geschichte
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Vorschaubild © Laura Thomas| Veranstaltungsbild © Laura Thomas

Beschreibung

Der Mensch - Die fast vollständige Geschichte

Inspiriert von Yuval Harari, Bill Bryson und Adam Rutherford

ca. 80 Minuten
Ohne Pause

Wirft man einen Blick auf den aktuellen Sachbuchmarkt, so lassen sich etliche Publikation schnell auf einen gemeinsamen inhaltlichen Nenner bringen: Den Drang, auf möglichst wenigen Seiten möglichst weite historische Zeitspannen abzuhandeln, mithin also endlich einmal das Große Ganze zu erklären. Ob Eine kurze Geschichte der Menschheit, Eine kurze Geschichte von fast allem oder Eine kurze Geschichte von jedem, der jemals gelebt hat - stets geht es darum, mit weit ausholendem Schwung aus der Geschichte und Existenz des Menschen überzeitliche Essenzen zu destillieren und die dadurch ermittelten Konstanten naturwissenschaftlich zu begründen. Ziel dieses neuen Universalismus ist zumeist der  relativierende Blick auf Phänomene, die man allzu leicht für allgemeinmenschlich hält, die sich bei näherer Betrachtung indes als Befindlichkeiten der Moderne erweisen. Die vermeintlichen Säulen der menschlichen Gesellschaft werden dabei zusehends als Fiktionen lesbar: Auf dem bis in graueste Vorzeiten hineinreichenden Zeitstrahl verlieren Religionen, Nationen, Währungen oder Zuordnungen von Gut und Böse ihren Charakter als überzeitliche Konstanten und erscheinen stattdessen als unsichere und kurzfristige historische Vereinbarungen.

Die Untersuchungen von Yuval Harari, Bill Bryson und Adam Rutherford eröffnen das ganz große Panorama und stoßen dabei virtuos den Mensch von seinem Thron als angebliche „Krone der Schöpfung“ herab. Im Rahmen einer Lecture Performance werden zwei SchauspielerInnen versuchen, den Konsequenzen, die aus dem maximal angelegten Blick auf die Weltgeschichte resultieren, produktiv beizukommen. Zusätzlich aber müssen sie sich darum bemühen, unter zusehends erschwerten Bedingungen die Kontrolle über den Lauf der Welt zu behalten, dessen Grundlage indes mit jedem neuen Sachbuch, das den ganz großen Bogen schlägt, zerbrechlicher wird...

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

  • Kein Personal vor Ort für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
  • Es ist kein Taktiles Leitsystem vorhanden.
  • Es sind keine Beschilderungen in Großschrift vorhanden.
  • Potenzielle Gefahrenquellen sind nicht markiert.
  • Für Rollstuhlnutzende nicht zugänglich.
  • Keine barrierefreien Toiletten vorhanden.
  • Keine Parkmöglichkeiten direkt am Veranstaltungsort.
  • Veranstaltung wird in DGS übersetzt oder DGS ist Bühnensprache. Bei Ausstellungen gibt es einen Ausstellungs-Guide mit DGS-Videos.
  • Kein Personal mit DGS-Kompetenz vor Ort.
  • Keine LBG Übersetzung der Veranstaltung.
  • Personal mit LBG-Kompetenz vor Ort.
  • Es wird Induktionstechnik genutzt.
  • Keine Induktionstechnik an der Kasse.
  • Keine Anmeldung notwendig.
  • Es gibt keine schriftliche Darstellung.
  • Es gibt keine Audiodeskription.
  • Assistenzhunde zugelassen.
  • Bitte melden Sie sich vorher beim Veranstalter an.
  • Zugelassene Räume: nach Absprache
  • Wassernapf verfügbar.
  • Veranstaltung ohne hohen visuellen Anteil.
  • Veranstaltung ohne hohen auditiven Anteil.