Beschreibung
Michael Turinsky: Work Body
Darum geht’s
„Work Body“ findet seine Inspiration in Pier Paolo Pasolinis Gedicht „Le ceneri di Gramsci“ (Die Asche von Gramsci). Pasolini widmete diese Zeilen dem marxistischen Denker und Mitbegründer der Kommunistischen Partei Italiens, Antonio Gramsci – der, genau wie der Choreograf Michael Turinsky selbst, mit einer körperlichen Behinderung lebte. Turinsky nutzt diese sinnlich-intellektuelle Hommage, um eine künstlerische Antwort auf den aktuellen Rechtsruck im Arbeitermilieu und die damit verbundenen Männlichkeitsfantasien zu finden. Im Zentrum steht Gramscis Konzept des „buon senso“: der authentische Kern im Erleben der arbeitenden Klasse.
Darum musst du rein
Wie verbinden sich politische Überzeugungen und persönliche Lust? Und was wird aus dem Wunsch nach Gemeinschaft in einer Welt, die alles verwertet? Turinsky antwortet mit Tanz, Gesang und Bewegung. Auf der Bühne verschmelzen Arbeit und Spiel, Choreografie und Konzert, Politik und Performance. Work Body lädt dazu ein, Kameradschaft, Begehren und Widerstand neu zu erfahren.
Pssst!
Michael Turinsky ist eine der prägendsten Stimmen des zeitgenössischen Tanzes und der Disability-Arts-Szene. In seinen Arbeiten verbindet er philosophische Strenge mit intensiver körperlicher Präsenz. „Work Body“ ist nicht nur eine Performance, sondern ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Ästhetik des Widerstands, die den behinderten Körper als kraftvolles politisches Subjekt begreift.
- Personal vor Ort für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
- Keine Anmeldung für Hilfe/Assistenz notwendig.
- Hilfe durch: Tragen eines Rollstuhls.
- Hilfe durch: Orientierung im Raum (z.B. Begleitung zum/vom Platz).
- Hilfe durch: über das Kassenpersonal im Vorderhaus können Geräte ausgeliehen werden (Höranlage).
- Kontakt für weitere Fragen:
Sabine Heinen
sabrina.heinen@schauspiel.koeln
0221-221 27314
- Es ist kein Taktiles Leitsystem vorhanden.
- Es sind Beschilderungen in Großschrift vorhanden.
- Potenzielle Gefahrenquellen sind nicht markiert.
- Zugänglich für Rollstuhlnutzende.
- Barrierefreie Toilette vorhanden.
- Parkmöglichkeiten direkt am Veranstaltungsort.
- Nächste barrierefreie Haltestelle: Die Haltestelle Wienerplatz hat einen Aufzug, Haltestelle Keupstrasse hat eine ebenerdige Rampe.
- Mögliche Barrieren vor Ort: das ganze Gelände hat einige Unebenheiten im Boden. Vorplatz und Foyer hat keine direkten Barrieren
- Zu diesem Punkt liegen keine Angaben vor. Das Haus hat dazu nichts eingetragen — fragen Sie bei Bedarf bitte direkt nach.
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