Vorschaubild © MEYER ORIGINALS
Beschreibung
Nominiert für den Kölner Theaterpreis 2017
Trude Herr - oder: "Es ist besser, in der Sahara zu verdursten, als in Köln-Lindenthal zu sitzen und auf die Rente zu warten"
Von und mit Sebastian Kreyer und Matthias Buss
Bewundert viel und viel gescholten: Auf kaum eine Person der jüngeren Kölner Stadtgeschichte trifft Goethes berühmtes Wort wohl so zu wie auf Trude Herr. Zunächst als kritische Büttenrednerin im Nachkriegskarneval gefeiert, kam sie schon bald nur noch schwer vom Stereotyp der korpulenten Ulknudel los. Da sie nirgends ein Theater fand, das ihrer Vision angemessen war, baute sie sich selbst eines: Im Theater im Vringsveedel war sie von 1977 bis 1986 als Schauspielerin, Autorin, Regisseurin, Kostümbildnerin, Requisiteurin und Managerin tätig, um auf diese Weise das Volkstheater neu zu erfinden – doch für viele Kölner war diese Erfindung zu drastisch und zu ordinär. Trude Herrs Verhältnis zu ihrer Heimatstadt blieb stets ambivalent: Immer wieder drehte sie Köln den Rücken, um ambitionierte Filmprojekte in der Sahara zu realisieren oder auf die Fidschi-Inseln auszuwandern, gleichzeitig jedoch sang sie mit Niemals geht man so ganz und Die Stadt Hymnen der kritischen Liebe zu Köln. Heute ist es an der Zeit, Trude Herr als Performerin neu zu entdecken, deren radikale Zurschaustellung von femininer Selbstbestimmtheit dafür sorgt, dass Vringsveedel und Sahara gleichermaßen Ort existentieller Erfahrung sein können: „Im Zentrum ihrer Stücke steht immer eine dicke Frau. Sie spielt immer ums Überleben.“ (Jürgen Flimm)
Termine und Tickets
Aachener Str. 24-26 | 50674 Köln
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Künstler und Beteiligte
- Personal vor Ort für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
- Anmeldung für Hilfe/Assistenz notwendig.
- Hilfe durch: Orientierung im Raum (z.B. Begleitung zum/vom Platz).
- Hilfe durch: Aufsicht für einen Assistenzhund.
- Zu diesem Punkt liegen keine Angaben vor. Das Haus hat dazu nichts eingetragen — fragen Sie bei Bedarf bitte direkt nach.
- Für Rollstuhlnutzende nicht zugänglich.
- Keine barrierefreien Toiletten vorhanden.
- Keine Parkmöglichkeiten direkt am Veranstaltungsort.
- Mögliche Barrieren vor Ort: Zugang zum Theatersaal über Treppe, ebenso Zugang zu den Toiletten. Im Saal mehrere Stufen
- Zu diesem Punkt liegen keine Angaben vor. Das Haus hat dazu nichts eingetragen — fragen Sie bei Bedarf bitte direkt nach.
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- Assistenzhunde zugelassen.
- Bitte melden Sie sich vorher beim Veranstalter an.
- Zugelassene Räume: nach Absprache
- Wassernapf verfügbar.
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