Qultor
Transitus
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Vorschaubild © Peter Dublanski RUMI auf unsplash| Veranstaltungsbild © Peter Dublanski RUMI auf unsplash

Beschreibung

UNIVERSITÄTSKONZERTE

Transitus

zwischen Werden und Vergehen

ca. 120 Minuten
Mit Pause

"Die Vorstellung des Chaos" betitelt Josef Haydn die Ouvertüre zu seinem Oratorium "Die Schöpfung". Ein klingender Raum ohne klare Orientierung, offen für jede mögliche Entwicklung, vor jedem Wort und jeder Ordnung eröffnet das Konzert. Im Übergang zum Werden steht Beethovens "Pastorale" stellvertretend für die Schönheit der Schöpfung. Ihre Bedrohung durch Sturm und Gewitter vergeht, löst sich auf in Gefühlen der Heiterkeit und Dankbarkeit. Doch der Fluss trägt weiter von der lebendigen Natur an die Schwelle einer durch Klimawandel, Artensterben und Kriege bedrohten Gegenwart, die sich in Haydns "Missa in tempore belli" spiegelt. Entstanden ist die auch als "Paukenmesse" bekannte Komposition in einer Zeit des Umbruchs nach der französischen Revolution, in der alte Gewissheiten ihre Selbstverständlichkeit verloren hatten, und Krieg Haydns Heimat Österreich bedrohte. Die Paukenmesse endet im "Agnus Dei" mit einer Verflechtung der um Frieden flehenden Stimmen des Chores mit dem bedrohlichen Klang der Trommeln der französischen Armee, die Haydn in der Paukenstimme nachahmt. Doch das menschliche Bitten und Flehen wird energischer, steigert sich zum Appell, zu einem starken und lauten Ruf nach Frieden. "Transitus" als Titel des Konzerts zeichnet eine Bewegung zwischen Zeiten und Zuständen nach, hin zu dem, was wir bewahren möchten. 

Eröffnet wird das Konzert mit einem Impulsvortrag “Über Leben in einer zerfallenden Welt” von Prof. Dr. Franz Krause (Uni Köln).

Haydn: Die Vorstellung des Chaos - Ouvertüre zur Schöpfung Hob. XXI:2
Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 (Pastorale)
Haydn: Missa in tempore belli (Paukenmesse) Hob. XXII: 9 in C-Dur

Cecilia Acs Sopran
Sophia Herber Alt
Felix Läpple Tenor
Thomas Bonni Bass
Chor der Uni Köln
Sinfonieorchester der Uni Köln
Michael Ostrzyga Dirigent

Eintritt frei!
 

  • Kein Personal vor Ort für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
  • Es ist kein Taktiles Leitsystem vorhanden.
  • Es sind keine Beschilderungen in Großschrift vorhanden.
  • Potenzielle Gefahrenquellen sind nicht markiert.
  • Für Rollstuhlnutzende nicht zugänglich.
  • Keine barrierefreien Toiletten vorhanden.
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  • Keine DGS-Übersetzung der Veranstaltung.
  • Kein Personal mit DGS-Kompetenz vor Ort.
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  • Kein Personal mit LBG-Kompetenz vor Ort.
  • Es wird keine Induktionstechnik angeboten.
  • Es gibt keine schriftliche Darstellung.
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  • Keine Assistenzhunde zugelassen.
  • Veranstaltung ohne hohen visuellen Anteil.
  • Veranstaltung mit hohem auditiven Anteil.
  • Geschätzter Anteil von: 100 (Konzert)
  • Es gibt keine Audio-Einführung zu Setting/Bühnenbild/Kostüm o.ä.