Vorschaubild © Hanne Pilgrim| Veranstaltungsbild © Hanne Pilgrim
Beschreibung
Konzert und Tanz
Hanne Pilgrim, Marie-L. Wundling, William E Franck: "Révélations [Offenbarungen]"
Choreografisches Konzert für Lautsprecher, Cello und Tanz zu Werken von György Ligeti
MITWIRKENDE:
Marie-Louise Wundling, Violoncello
William Edouard Franck, Lautsprecher
Hanne Pilgrim, Choreografie und Tanz
begehbare Installation mit Sitzgelegenheit / „shoes off“
UHRZEIT: 19 Uhr
INFO & Reservierung: contact@hannepilgrim.de
Ticketpreise: 8,- € / erm. 5,- €
In Révélations [Offenbarungen] kreieren Marie-Louise Wundling (Cello), Hanne Pilgrim (Choreografie und Tanz) und William Edouard Franck (Ton und Lautsprecherinstallation) einen audio-korporalen Raum. Dieser spannt einen Bogen zwischen Ligetis Sonate für Violoncello solo (1948) zu seinen in den Kölner Studios für elektronische Musik entstandenen elektronischen Kompositionen Glissandi (1957) und Artikulation for Tape (1958). Ligetis Werke sind dabei in verschiedene Raumfigurationen eingebettet. Sie erklingen in einer dynamisch-beweglichen Anordnung zwischen der Cellistin, der Tänzerin, die Ligetis Musik mit ihrem Körper interpretiert, den Stimmen beider Protagonistinnen, den Lautsprechern und dem Publikum. Der Raum zwischen den Performenden und den Lautsprechern entsteht aus Gesten des Dialogs. Dialog, in Révélations verstanden als ein „zwischen den Worten sein“, wird von Ligeti auch in der Vortragsbezeichnung des ersten Satzes der Cellosonate angesprochen. Der Tanz / die Bewegung als animierte Plastik spiegelt die Musik im Raum, gibt ihr eine kinetische Energie und eine körperliche Präsenz: Schwünge, Drehungen, Raumwege, Handgesten, Atemmuster, Artikulationen, Reibungen, Konsonanzen, Stille.
Die Lautsprecher als klangerzeugende Körper, von uns Objets Sonors Vivants genannt, nehmen den Raum auf ihre Weise ein. Sie treten in Verbindung mit den Performerinnen, interagieren mit ihren Kinesphären und jenen des Publikums.
Unterstützt durch den IFM e.V. - Initiative Freie Musik in Köln, gefördert mit Mitteln der Stadt Köln, Kulturamt sowie teilgefördert durch den Österreichischen Wissenschaftsfond (FWF), Projektnummer AR640
- Personal vor Ort für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
- Anmeldung für Hilfe/Assistenz notwendig.
- Hilfe durch: Tragen eines Rollstuhls.
- Hilfe durch: Orientierung im Raum (z.B. Begleitung zum/vom Platz).
- Hilfe durch: Aufsicht für einen Assistenzhund.
- Hilfe durch: Es gibt eine mit Rollstuhl zugängliche Toilette, aber ohne Haltegriff o.ä.
- Kontakt für weitere Fragen:
kontakt@barnescrossing.de
- Zu diesem Punkt liegen keine Angaben vor. Das Haus hat dazu nichts eingetragen — fragen Sie bei Bedarf bitte direkt nach.
- Zugänglich für Rollstuhlnutzende.
- Nächste barrierefreie Toilette: Es gibt eine Toilette, die mit dem Rollstuhl erreicht werden kann, aber ohne Haltegriff etc.
- Parkmöglichkeiten direkt am Veranstaltungsort.
- Nächste barrierefreie Haltestelle: Haltestelle Michaelshoven, ca. 500 m entfernt
- Mögliche Barrieren vor Ort: Stufen können mit vorhandener mobiler Rampe überbrückt werden
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