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PATRIZIA CASAGRANDA // FIGHTING FOR CHANGE – Kulturbunker Mülheim

Vorschaubild © Kulturbunker Mülheim | Veranstaltungsbild © Kulturbunker Mülheim

Beschreibung

Ausstellung

PATRIZIA CASAGRANDA // FIGHTING FOR CHANGE

Mit Pause

Die Frau ist ein stetig wiederkehrendes Motiv in den Arbeiten von Patrizia Casagranda. Sie beschäftigt die großen, globalen Themen unserer Zeit, die in den Portraits als inhaltlich begleitender Hintergrund in Erscheinung treten. Gleichheit, Stärke, Gerechtigkeit und Toleranz, sowie die Faszination des Gegensätzlichen sind wiederkehrende Themen ihrer Arbeiten und ziehen sich wie ein roter Faden durch ihre Werke.

Die portraitierten Frauen bezaubern die Rezipient*innen durch ihre Schönheit und Stärke, die durch die im Hintergrund symbolisch projizierte, harte Lebensrealität konterkariert wird. Es sind Portraits von Ikonen und Müllsammlerinnen, die durch ihren Blick und Ausdruck bestechen.

Typografie-Fragmente sind dabei ein wesentliches Stilmittel. So nutzt sie beispielsweise Zitate aus Charlie Chaplin’s Great Dictator `The Power to create Happiness’, welches auf die Ausbildung der Künstlerin als Diplomdesignerin hinweist. Dem Prinzip der Collage nicht unähnlich, lassen zahllose Schichten, aus denen die Werke bestehen, Durchblicke bis auf den Untergrund zu und bestechen insbesondere durch ihre Fernwirkung, während in der Nahsicht fast abstrakt der Rasterpunkt und die starken Strukturen als zentrales, gestalterisches Element in den Fokus rückt. Casagranda lässt durch die Verwendung von recycelten Alltagsmaterialen, wie LKW-Planen, Jute Säcke und Kartonagen, in ihren Werken komplexe Strukturen entstehen und verdeutlicht durch ihre spezielle Layertechnik den Widerspruch zwischen idealisierter Schönheit, bewussten Umgang mit recycelten Materialien, dem Wunsch nach Selbstbestimmung und den Problemen unserer global vernetzten Gesellschaft. Seit 2016 unterstützt die Künstlerin mit Hilfe eines Freundes vor Ort ein soziales Projekt in Indien und empowert junge Frauen zu einem selbstbestimmten, autonomen Lebensweg.

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Vernissage am 28.10. um 19 Uhr

Eintritt frei //

Öffnungszeiten der Ausstellung:

29.10. / 01.11. / 02.11./ 03.11. jeweils 18-20 Uhr & zur Museumsnacht im November

  • Personal vor Ort für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
  • Keine Anmeldung für Hilfe/Assistenz notwendig.
  • Hilfe durch: Tragen eines Rollstuhls.
  • Hilfe durch: Orientierung im Raum (z.B. Begleitung zum/vom Platz).
  • Hilfe durch: Abholung von einer der nahegelegenen Haltestellen
  • Kontakt für weitere Fragen:
    Lisa Schmidt
    lisa.s@timcheh.de
    0177 6946438
  • Es ist kein Taktiles Leitsystem vorhanden.
  • Es sind Beschilderungen in Großschrift vorhanden.
  • Potenzielle Gefahrenquellen sind markiert.
  • Zugänglich für Rollstuhlnutzende.
  • Barrierefreie Toilette vorhanden.
  • Keine Parkmöglichkeiten direkt am Veranstaltungsort.
  • Nächste barrierefreie Haltestelle: Schützenhofstraße (100 Meter), Von Sparr Straße (220 Meter)
  • Mögliche Barrieren vor Ort: Alle Räume am Veranstaltugsort sind barrierefrei. Nur die Terasse leider nicht (4 Stufen)
  • Zu diesem Punkt liegen keine Angaben vor. Das Haus hat dazu nichts eingetragen — fragen Sie bei Bedarf bitte direkt nach.
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  • Assistenzhunde zugelassen.
  • Keine Anmeldung notwendig.
  • Kein Wassernapf verfügbar.
  • Veranstaltung mit hohem visuellen Anteil.
  • Für den nicht visuell erlebbaren Anteil gibt es keine DGS-Videos oder Untertitel.
  • Zu diesem Punkt liegen keine Angaben vor. Das Haus hat dazu nichts eingetragen — fragen Sie bei Bedarf bitte direkt nach.