Vorschaubild © Krafft Angerer| Veranstaltungsbild © Krafft Angerer
Beschreibung
FÜHRUNG DURCHS SCHAUSPIEL KÖLN UND »DER GOTT DES GEMETZELS«
Zwei Punkte stehen auf dem Programm: Um 13.30 Uhr erhalten wir die Gelegenheit, hinter die Bühne zu schauen und die Kulissen und Werkstätten des Schauspiel Köln zu entdecken, um zu sehen, wie eine Schauspielproduktion entsteht. Nach einer Pause werden wir anschießend die Aufführung »Der Gott des Gemetzels« in der Inszenierung von Tristan Linder sehen (16.00-17.30 Uhr)
Zwei 11-Jährige prügeln sich auf dem Schulhof, der eine schlägt mit dem Stock zu, der andere verliert zwei Schneidezähne. Unter zivilisierten Leuten, wie es die Eltern sind, spricht man die Sache gemeinsam durch. So beraten Alain und Annette mit Véronique und Michel bei einem Kaffee, wie man pädagogisch richtig auf Ferdinand (den Täter) und Bruno (das Opfer) einwirkt, so konsensbemüht und politisch korrekt, wie es sich heutzutage in der westlichen Gesellschaft gehört. Doch plötzlich brechen sich archaischere Impulse Bahn. Von Sticheleien zu Wortgefechten, von Verbalhandeln zu Handgreiflichkeiten, der Nachmittag degeneriert zur Saalschlacht. Mit diabolischem Humor und erbarmungsloser Treffsicherheit spießt Yasmina Reza in ihrem Stück die moderne bürgerliche Gesellschaft auf, die hin- und hergerissen ist zwischen aufgeklärtem Gutmenschentum und allzu menschlichem, egoistischem Konkurrenzkampf. So verbindlich und watteweich wir uns auch geben mögen, am Ende behält einer die Oberhand: Der Gott des Gemetzels.
Anmeldung per Mail an ticket@kunstsalon.de
- Personal vor Ort für Menschen mit Unterstützungsbedarf.
- Keine Anmeldung für Hilfe/Assistenz notwendig.
- Hilfe durch: Tragen eines Rollstuhls.
- Hilfe durch: Orientierung im Raum (z.B. Begleitung zum/vom Platz).
- Hilfe durch: über das Kassenpersonal im Vorderhaus können Geräte ausgeliehen werden (Höranlage).
- Kontakt für weitere Fragen:
Sabine Heinen
sabrina.heinen@schauspiel.koeln
0221-221 27314
- Es ist kein Taktiles Leitsystem vorhanden.
- Es sind Beschilderungen in Großschrift vorhanden.
- Potenzielle Gefahrenquellen sind nicht markiert.
- Zugänglich für Rollstuhlnutzende.
- Barrierefreie Toilette vorhanden.
- Parkmöglichkeiten direkt am Veranstaltungsort.
- Nächste barrierefreie Haltestelle: Die Haltestelle Wienerplatz hat einen Aufzug, Haltestelle Keupstrasse hat eine ebenerdige Rampe.
- Mögliche Barrieren vor Ort: das ganze Gelände hat einige Unebenheiten im Boden. Vorplatz und Foyer hat keine direkten Barrieren
- Zu diesem Punkt liegen keine Angaben vor. Das Haus hat dazu nichts eingetragen — fragen Sie bei Bedarf bitte direkt nach.
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